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Selbstständig machen

Was Sie jetzt selbst absichern müssen

Der Schritt in die Selbstständigkeit bedeutet Freiheit. Gleichzeitig fällt ein Sicherheitsnetz weg, das vielen gar nicht bewusst ist: Als Angestellter zahlt der Arbeitgeber die Hälfte der Sozialversicherung, zahlt Ihr Gehalt bei Krankheit weiter und führt die Lohnsteuer ab. Als Selbstständiger liegt all das bei Ihnen.

Krankenversicherung

Sie können sich freiwillig gesetzlich oder privat versichern. In beiden Fällen zahlen Sie den vollen Beitrag selbst. Gesetzlich richtet er sich nach Ihrem Einkommen, privat nach Alter, Gesundheit und Tarif. Diese Entscheidung sollte gut durchgerechnet sein, denn sie gilt oft für Jahrzehnte.

Einkommen bei Krankheit

Eine Lohnfortzahlung gibt es nicht. Wer länger krank ist, verdient nichts, während die Kosten weiterlaufen. Ein Krankentagegeld schließt diese Lücke. Für längere oder dauerhafte Ausfälle ist die Absicherung der Arbeitskraft noch wichtiger als bei Angestellten.

Altersvorsorge

Viele Selbstständige sind nicht rentenversicherungspflichtig und bauen deshalb keine gesetzliche Rente mehr auf. Bestimmte Berufsgruppen sind dagegen pflichtversichert, etwa manche Lehrer, Pflegekräfte oder Handwerker. Klären Sie das zu Beginn. Wer nicht pflichtversichert ist, muss selbst und konsequent vorsorgen, zum Beispiel über die Basisrente, die steuerlich gefördert ist. Besonders sinnvoll ist die Basisrente für Handwerker, Geschäftsinhaber und ähnliche Berufe, bei denen eine Insolvenz schnell passieren kann. Das angesparte Geld ist in diesem Fall weitgehend vor dem Zugriff der Gläubiger geschützt. Steuer- und Finanzberater trifft das seltener, aber auch für sie lohnt sich dieser Schutz.

Steuern und Rücklagen

Das Finanzamt setzt Einkommensteuer-Vorauszahlungen fest und nach den ersten Jahren kommen oft Nachzahlungen. Es kann passieren, dass Sie mitten im dritten Jahr Steuern für fast drei Jahre auf einmal zahlen: die Nachzahlung für das erste Jahr und die Vorauszahlungen für das zweite und dritte Jahr. Legen Sie deshalb von jeder Einnahme einen festen Anteil für Steuern zurück, auf einem eigenen Konto. Wer umsatzsteuerpflichtig ist, sollte auch diese nicht als eigenes Geld betrachten.

Haftung

Je nach Beruf brauchen Sie eine Berufs- oder Betriebshaftpflicht. Bei manchen Berufen ist sie sogar Pflicht. Ein Beratungsfehler oder ein Schaden beim Kunden kann sonst schnell die Existenz kosten.

Mein Rat: Planen Sie diese Kosten von Anfang an in Ihre Preise ein. Ein Stundensatz, der nur auf das Angestelltengehalt schaut, ist fast immer zu niedrig.

Wie ich Sie unterstütze

Zum Start gehen wir gemeinsam durch, was Sie jetzt selbst absichern müssen: Krankenversicherung, Arbeitskraft, Haftung und Altersvorsorge. Daraus entsteht ein Plan, der mit Ihrem Unternehmen mitwächst und den wir regelmäßig an Ihre Einnahmen anpassen.

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Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine persönliche Beratung. Er stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung dar.

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