Erschöpfter Mann am Arbeitsplatz

Berufsunfähigkeit

Ihre Arbeitskraft ist Ihr größtes Vermögen. Sichern Sie sie ab, solange Sie gesund sind.

Was ist Ihr wertvollster Besitz? Das Auto, die Wohnung, das Depot? Meistens nichts davon. Wer 35 Jahre lang durchschnittlich 5.000 Euro netto im Monat verdient, erwirtschaftet über zwei Millionen Euro. Und trotzdem ist die Arbeitskraft bei vielen am schlechtesten abgesichert.

Ein Risiko, das fast alle unterschätzen

Etwa jeder vierte Arbeitnehmer wird im Laufe seines Berufslebens berufsunfähig. Das hat die Deutsche Aktuarvereinigung nachgerechnet. Der Grund ist meistens eine Krankheit: Psychische Erkrankungen sind mit rund 32 % die häufigste Ursache, danach folgen Rücken und Gelenke mit rund 18 % und Krebs mit rund 16 %. Unfälle machen nur rund 7 % aus.

Das betrifft jeden Beruf, nur auf unterschiedliche Weise:

  • Ärztinnen und Ärzte arbeiten oft über Jahre unter hohem Druck.
  • Bei Zahnärzten und Chirurgen kann schon ein leichtes Zittern der Hände das Aus im Beruf bedeuten.
  • Ingenieure und IT-Fachleute sitzen meist stundenlang am selben Platz und bekommen oft schon früh Rückenprobleme.
  • Lehrkräfte kämpfen häufig mit psychischer Belastung.
  • Handwerker haben oft mit mehreren Beschwerden gleichzeitig zu tun, etwa mit Rücken, Gelenken und Verschleiß.

Und der Staat? Wer ab dem 2. Januar 1961 geboren ist, hat keinen gesetzlichen Berufsschutz mehr. Die Erwerbsminderungsrente gibt es nur, wenn Sie praktisch gar nicht mehr arbeiten können. Neue Erwerbsminderungsrenten lagen 2025 laut Deutscher Rentenversicherung im Durchschnitt bei rund 1.070 Euro im Monat. Davon zahlt sich weder eine Miete noch ein Kredit.

Quellen: Deutsche Aktuarvereinigung, „Jeder Vierte wird berufsunfähig“ (2018); Ursachen laut Ratingagentur Morgen & Morgen, Marktblick Berufsunfähigkeit 2026; Rentenzugang 2025 der Deutschen Rentenversicherung.

Was die BU leistet

Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt Ihnen eine monatliche Rente, wenn Sie Ihren Beruf aus gesundheitlichen Gründen voraussichtlich dauerhaft zu mindestens 50 % nicht mehr ausüben können. Maßstab ist Ihr zuletzt ausgeübter Beruf, nicht irgendeine andere Tätigkeit, die Sie theoretisch noch machen könnten.

Daran erkennen Sie einen guten Vertrag

  • Früh abgeschlossen: Jung und gesund bekommen Sie die besten Beiträge und keine Ausschlüsse. Am besten schon im Studium.
  • Genug Rente: Als Faustregel 70 bis 80 % Ihres Nettoeinkommens, denn Krankenversicherung und Steuern laufen weiter.
  • Laufzeit bis zur Rente: Möglichst bis 67. Ein Vertrag, der mit 60 endet, lässt genau die Jahre offen, in denen das Risiko am größten ist.
  • Keine abstrakte Verweisung: Der Versicherer darf Sie nicht auf einen anderen Beruf verweisen.
  • Nachversicherungsgarantien: Gehaltserhöhung, Heirat, Kind? Dann lässt sich die Rente ohne neue Gesundheitsprüfung erhöhen.
  • Infektionsklausel für Mediziner: Sie zahlt schon bei einem Tätigkeitsverbot wegen einer Infektion.
  • Dienstunfähigkeitsklausel für Beamte: Ob Lehrer, Verwaltung, Polizei oder Zoll: Mit einer echten DU-Klausel leistet der Versicherer in der Regel, sobald Ihr Dienstherr Sie wegen Dienstunfähigkeit in den Ruhestand versetzt oder entlässt, ohne die Berufsunfähigkeit noch einmal selbst zu prüfen. Wie weit das reicht, hängt von den genauen Bedingungen ab. In Laufbahnen mit besonderen gesundheitlichen Anforderungen, etwa im Vollzugsdienst bei Polizei, Feuerwehr, Justiz oder Zoll und bei Soldaten, sollte die Klausel ausdrücklich auch die spezielle Dienstunfähigkeit für diesen Dienst einschließen. Besonders wichtig für Beamte auf Widerruf und auf Probe: In den ersten fünf Dienstjahren gibt es in der Regel noch keinen Anspruch auf Ruhegehalt.

Die drei häufigsten Fehler

  • Zu lange warten: Nach der ersten Diagnose gibt es oft nur noch Ausschlüsse, Zuschläge oder gar keinen Vertrag mehr.
  • Im Antrag etwas vergessen: Fehlt eine Vorerkrankung, kann der Versicherer im Ernstfall vom Vertrag zurücktreten. Dann haben Sie jahrelang umsonst gezahlt. Das ist einer der häufigsten Gründe, warum Versicherer nicht zahlen.
  • Zu wenig, zu kurz: Eine zu niedrige Rente oder eine zu kurze Laufzeit fällt erst auf, wenn es zu spät ist.

Wie ich Sie unterstütze

Zuerst rechnen wir aus, wie hoch Ihre BU-Rente wirklich sein muss. Dann bereiten wir die Gesundheitsfragen gründlich vor und holen bei Bedarf Ihre Unterlagen von Krankenkasse und Ärzten, damit nichts vergessen wird. Bei Vorerkrankungen stelle ich eine anonyme Risikovoranfrage bei mehreren Versicherern, ohne Eintrag in einer Datenbank.

Danach vergleiche ich die Bedingungen und wir wählen den Vertrag, der im Ernstfall zu Ihnen passt. Und sollte es so weit kommen, lasse ich Sie nicht allein: Ich begleite Sie beim Leistungsantrag, denn dann haben Sie andere Sorgen als Formulare.

Gut zu wissen: Bei kaum einer Versicherung sind sich Fachleute und Verbraucherschützer so einig wie bei der BU. Wer von seinem Einkommen lebt und kein großes Vermögen hat, sollte sie haben. Rät Ihnen jemand pauschal davon ab, holen Sie sich unbedingt eine zweite Meinung ein.

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