Antonio Völkerling

Über mich: Antonio Völkerling

Stellen Sie sich vor, Sie sind acht Jahre alt.

Sie steigen gerade mit Ihrer Mutter aus dem Auto, gehen Richtung Wohnung und sehen Tränen in ihrem Gesicht. Sie fragen, was los ist. Ihre Mutter antwortet, dass sie nicht einmal weiß, wie sie nächsten Monat etwas zu essen kaufen soll. Sie wollen ihr helfen. Aber Sie können nicht.

Und jetzt stellen Sie sich vor, Sie stehen auf der anderen Seite. Sie weinen vor Ihren eigenen Kindern und sagen diesen Satz. Kinder, die noch klein sind und Sie brauchen, bekommen Angst: um ihre Eltern, um ihre Geschwister und um sich selbst. Nur weil niemand für finanzielle Sicherheit sorgen konnte.

Ich habe mir geschworen, dass meine Kinder diese Situation nie erleben werden. Das ist der Grund, warum ich bis heute so verbissen kämpfe.

Mein Weg

Meine Mutter war Verkäuferin in den Erlanger Arcaden, mein Vater ist Koch. Meine Eltern lebten getrennt und meine Mutter hat mich allein großgezogen. Finanzielle Bildung gab es bei uns nicht. Mittel auch nicht. Kinder aus solchen Familien haben deutlich schlechtere Chancen auf einen eigenen Weg als Kinder von Akademikern.

Trotz enormer Steine habe ich mich von der Realschule über den Technikzweig der FOS ins Jurastudium gekämpft. Schon als kleines Kind wollte ich Patentanwalt werden. Als Patentanwalt verdient man richtig gut und schließlich war das ja mein Ziel. Zahlen lagen mir. Recht wollte ich studieren, weil einige meiner Lehrer machten, was sie wollten. Das konnte ein Staat doch nicht so geregelt haben. Das Studium lief sehr gut und ich merkte: Ich hatte recht. Gebracht hat es mir nichts. Glücklich gemacht hat es mich auch nicht.

Recht macht mir bis heute Spaß. Aber ich wollte niemand sein, der anderen beim Streiten hilft. Ohne zu wissen, was meine Passion ist, habe ich erst einmal weitergemacht.

Dann ist mir das Beste passiert, was mir passieren konnte: Ich bin in die Finanzbranche geraten. Natürlich war ich anfangs misstrauisch und nicht alles stimmte, was dort erzählt wurde. Aber viele Menschen dort hatten das Herz am richtigen Fleck. Sie brannten für Finanzen und wollten ihr Wissen nutzen, um anderen weiterzuhelfen. Von ihnen wollte ich lernen. Nach etwa sechs Monaten habe ich gespürt: Das ist auch meine Passion. Für Immobilien schwärme ich sogar schon seit meiner Kindheit, damals vor dem Fernseher bei Tine Wittler und „Einsatz in vier Wänden“.

Ich bin dankbar, dass es in der Schule, privat, in der Kirche und im Ehrenamt immer Menschen gab, die mir in meiner schwierigen Lage geholfen und mich weitergebracht haben. Gerade dort, wo ein Großteil nicht an mich geglaubt hat. Vor allem verdanke ich ihnen, dass ich mein Herz nicht verloren habe und heute der bin, der ich bin.

Geld ist nicht alles. Aber ohne Geld ist alles nichts.

Für mich bedeutet es Freiheit. Als Student fand ich das Finanzsystem, wie wohl viele, ziemlich daneben und hätte mir sogar gewünscht, im Kommunismus zu leben. Wir leben aber im Kapitalismus und hier schafft Geld Möglichkeiten. Solange man nicht allein in den Urwald zieht, kommt man nicht darum herum, sich mit Geld zu beschäftigen, spätestens, wenn man eine Familie gründet.

Geld löst die Probleme, die Geld lösen kann, nicht mehr und nicht weniger. Gerade in unserer Gesellschaft wird dieses Thema oft tabuisiert. Nur deshalb gibt es meinen Beruf.

Sich um seine Finanzen zu kümmern bedeutet, Verantwortung zu übernehmen. Nur wer selbst stabil dasteht, kann anderen helfen und fällt niemandem zur Last. Heute habe ich die Möglichkeit, andere Menschen weiterzubringen, damit sie ihre Familie schützen und sich ihre Träume erfüllen können.

Als Makler und Berater ist es meine Aufgabe, dafür zu sorgen, dass Sie sich um Ihre Finanzen keine Gedanken machen müssen und sich auf Ihre Leidenschaft, Ihre Hobbys oder Ihre Familie konzentrieren können, um so Ihren Teil für die Gemeinschaft beizutragen. Die Kunst liegt darin, zu wissen, wo jeder einzelne Euro herkommt, und gleichzeitig den Überblick zu behalten: mit großen Zahlen umzugehen, sich nicht in Details zu verlieren und dabei nicht größenwahnsinnig zu werden. Das Ganze muss dann noch mit Ihrer Situation, Ihren Zielen, Wünschen und Risiken verbunden werden.

Dabei unterstütze ich Sie gerne. Als Mandant oder als Teammitglied.

Wie ich berate

Ich gehe in jede Beratung mit Liebe zum Menschen. Wer diesen Beruf nur wegen des Geldes macht, sollte lieber in die IT gehen: Einem Computer ist es egal, ob man sich für ihn interessiert. Menschen merken es relativ schnell. Wir werden dafür bezahlt, für andere da zu sein. Richtig zuhören und die Perspektive des anderen einnehmen klappt nur, wenn man sich auch für andere interessiert.

Genauso wichtig ist mir Respekt, und zwar unabhängig davon, wie viel Geld jemand hat. Natürlich verdiene ich über Provisionen an einem Millionär mehr als an jemandem in der Insolvenz. Aber wie soll ein Millionär einem Berater vertrauen, der ihn nur betreut, solange es sich lohnt? Ein guter Berater schaut nicht auf das Konto seines Gegenübers.

Das habe ich von meinem Vater gelernt. Er hatte früher ein eigenes Restaurant und hat mir schon als Kind beigebracht: Wichtig ist nicht das schnelle Geld, sondern die Menschen, die jeden Abend bei dir ein Bier trinken, weil sie wissen, was sie bei dir bekommen.

Umgekehrt erwarte ich von jedem gegenseitigen Respekt, ob Millionär oder Sozialhilfeempfänger. Eine verlorene Minute bekommt man nie zurück. Deshalb halte ich Termine ein, schicke Unterlagen pünktlich und sage offen, was ich denke, und das Gleiche wünsche ich mir von meinen Mandanten. Nur so kann ich meine Zusagen gegenüber meinen Mandanten und Geschäftspartnern einhalten und nur wer offen zu mir ist, bekommt einen Rat, der wirklich zu seiner Situation passt.

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Meine Werte

Für Freiheit, mit Liebe und Respekt. Das sind die Werte, die mich durch mein Leben führen.

Freiheit

Geld bedeutet Freiheit und Möglichkeiten. Mein Ziel ist, dass Sie Ihre Entscheidungen frei treffen können, heute und im Alter.

Liebe zum Menschen

Ich interessiere mich für Ihre Geschichte, Ihre Träume und Ihre Ziele. Nur wer zuhört, kann sinnvoll weiterhelfen.

Respekt

Termine einhalten, Unterlagen pünktlich schicken, ehrlich sein.

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