Hand am Tablet mit Kursverlauf

Investmentfonds

Nicht der perfekte Zeitpunkt macht Vermögen, sondern Zeit, Streuung und Disziplin.

Auf dem Tagesgeldkonto verliert Geld durch die Inflation an Kaufkraft. Investmentfonds ermöglichen es, schon mit kleinen Beträgen breit gestreut an der Entwicklung von Unternehmen weltweit teilzuhaben, als Sparplan oder als Einmalanlage.

Warum das wichtig ist

Wer sein Geld nur auf dem Konto liegen lässt, wird jedes Jahr ein Stück ärmer, ohne es zu merken. Bei 2 % Inflation haben 10.000 Euro nach 20 Jahren nur noch eine Kaufkraft von rund 6.700 Euro.

Gleichzeitig kann Zeit für Sie arbeiten. Ein Beispiel: Wer 30 Jahre lang 200 Euro im Monat anlegt, zahlt 72.000 Euro ein. Bei einer angenommenen Rendite von 6 % pro Jahr wären daraus rund 195.000 Euro geworden. Diese Rendite ist nicht garantiert, aber das Beispiel zeigt, wie stark der Zinseszinseffekt über lange Zeiträume wirkt.

Worauf Sie achten sollten

  • Notgroschen zuerst: Bevor Sie investieren, sollten drei bis sechs Monatsausgaben jederzeit verfügbar auf dem Tagesgeldkonto liegen.
  • Streuung: Nicht alles auf eine Karte setzen. Ein Fonds verteilt Ihr Geld auf viele Unternehmen, Branchen und Länder.
  • Zeit: Kurzfristig schwanken Aktienmärkte teils deutlich. Geld, das Sie in den nächsten Jahren brauchen, gehört nicht in Aktien.
  • Kosten: Laufende Kosten wirken über Jahrzehnte erheblich. Ich achte auf ein gutes Verhältnis von Kosten und Qualität, bei ETFs ebenso wie bei aktiv gemanagten Fonds.
  • Risiko passend zu Ihnen: Die Anlage muss zu Ihrem Anlagehorizont und zu Ihren Nerven passen. Nur dann halten Sie auch in schwierigen Phasen durch.
  • Sicherheit: Fondsvermögen ist Sondervermögen. Es wird getrennt vom Vermögen der Fondsgesellschaft verwahrt und ist bei deren Insolvenz geschützt.

Steuern im Blick

Kapitalerträge sind bis zum Sparer-Pauschbetrag von 1.000 Euro pro Person (2.000 Euro für Verheiratete) steuerfrei, wenn Sie einen Freistellungsauftrag erteilen. Für Aktienfonds gilt zusätzlich eine Teilfreistellung von 30 %. Darüber hinaus fällt Abgeltungsteuer an.

Was passieren kann, wenn Sie sich nicht kümmern

  • Ihr Erspartes verliert auf dem Konto Jahr für Jahr an Wert.
  • Wer in einem Börsencrash in Panik verkauft, macht aus vorübergehenden Kursverlusten echte Verluste.
  • Einzelaktien, Hype-Themen oder zu viel Geld in einer Anlage führen zu einem Klumpenrisiko, das im schlechtesten Fall einen großen Teil des Vermögens kostet.
  • Teure Produkte fressen die Rendite: Ein Prozentpunkt mehr Kosten pro Jahr kann über 30 Jahre rund ein Viertel des Endvermögens ausmachen.
  • Ohne Freistellungsauftrag zahlen Sie Steuern, die Sie nicht zahlen müssten.

Wie ich Sie unterstütze

Vor jeder Anlage klären wir gemeinsam Ihre Ziele, Ihren Anlagehorizont und wie viel Schwankung Sie aushalten. Diese Fragen schreibt der Gesetzgeber vor. Für mich sind sie vor allem die Grundlage für eine Anlage, bei der Sie ruhig schlafen können. Wir achten darauf, dass ein finanzielles Polster jederzeit verfügbar ist, und stellen dann eine breit gestreute Anlage zusammen, mit ETFs, aktiv gemanagten Fonds oder beidem.

Ich richte Sparplan und Freistellungsauftrag mit Ihnen ein und überprüfe die Anlage regelmäßig. Und wenn die Börse fällt, bin ich erreichbar.

Online-Broker oder Depot mit Berater?

März 2020: Corona erreicht Europa und weltweit gestreute Aktienfonds verlieren innerhalb weniger Wochen rund 30 Prozent. In dieser Zeit habe ich mit vielen Mandanten telefoniert. Am Ende hat nur einer sein Depot aufgelöst. Einige haben sogar zusätzlich investiert, nicht nur über ihre Sparpläne. Wer damals dabeigeblieben ist, hat die Verluste längst wieder aufgeholt. Versprechen kann das niemand. Es zeigt aber, worauf es ankommt: Ein großer Verlust durch eine spontane Entscheidung kann mehr kosten, als Sie in Jahrzehnten an Gebühren sparen.

Genau darum geht es bei einer Frage, die mir Mandanten oft stellen: Reicht nicht ein günstiger Online-Broker? Ein Depot, das wir gemeinsam betreuen, hat zwei Vorteile.

Klare Kosten. Sie zahlen eine feste Jahresgebühr von 60 Euro, auch bei Depots weit über 50.000 Euro. Dafür fallen beim Kauf von ETFs keine Ordergebühren an und es gibt keine versteckten Kosten. Die laufenden Kosten der Fonds selbst kommen wie bei jedem Anbieter hinzu. Und wenn Sie anrufen, erreichen Sie den Support in der Regel nach wenigen Minuten.

Eine zweite Meinung, wenn es darauf ankommt. Läuft alles, reicht ein gemeinsamer Blick ein- oder zweimal im Jahr. Fällt der Markt, zählt vor allem Ruhe. Wer selbst betroffen ist und nicht seit Jahren am Markt ist, entscheidet anders als jemand, der solche Phasen schon oft begleitet hat.

Wächst Ihr Depot, kann der nächste Schritt eine Immobilie sein. Diese Chance sehe ich nur, wenn ich Ihr Vermögen kenne.

Wer mit Einzelaktien oder Kryptowährungen auf eigene Faust handeln möchte, ist bei einem Online-Broker gut aufgehoben. Bitte nur mit Geld, dessen Verlust Sie verkraften können. Und wenn Sie dabei Erfolg haben und dieser Teil Ihres Vermögens deutlich wächst, bringen Sie ihn gern mit ins Gespräch. Dann schichten wir regelmäßig zwischen den Anlagen um, damit das Verhältnis zu Ihren Zielen passt.

Und ja, ich verdiene an Ihrem Depot mit, abhängig von seinem Wert, über einen Teil der laufenden Fondskosten. Das finde ich richtig so: Wächst Ihr Vermögen, profitieren wir beide. Gleichzeitig haben Sie einen festen Ansprechpartner, der für seine Beratung haftet. Das unterscheidet mich von einem Artikel im Internet oder einem gut gemeinten Tipp aus dem Freundeskreis.

Quelle Corona-Crash: Der MSCI World fiel im März 2020 innerhalb kurzer Zeit um fast 30 % (Finanztip).

Hinweis: Kapitalanlagen unterliegen Wertschwankungen, ein Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Frühere Wertentwicklungen und Beispielrechnungen sind kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse.

Rechnen Sie selbst nach: Wie viel aus Ihrer Sparrate werden kann, zeigt der Zinseszinsrechner weiter unten ↓

Termin online buchen

Zinseszinsrechner: So wächst Ihr Vermögen

Wie viel wird aus einer Einmalanlage und einem monatlichen Sparplan? Ändern Sie die Werte, das Ergebnis passt sich sofort an.

Endkapital nach 25 Jahren–
Eingezahlt–
Zinserträge–
Kaufkraft in heutigem Geld–
Werte als Tabelle anzeigen

Gerechnet wird mit jährlicher Rendite

Der eingegebene Wert bei „Rendite pro Jahr“ ist genau das, was Ihr Vermögen in einem Jahr wächst. Dieser Ansatz passt zu Geldanlagen, deren Wertentwicklung als Jahresrendite angegeben wird, etwa ETFs, Investmentfonds und fondsgebundene Altersvorsorge.

Manche Zinsrechner im Internet schreiben stattdessen jeden Monat ein Zwölftel des Zinssatzes gut, wie bei einem Sparkonto mit monatlicher Zinszahlung. Dadurch liegt das Ergebnis dort etwas höher, bei 5 % über 25 Jahre um knapp 2 %. Dieser Rechner rechnet bewusst vorsichtiger.

Hinweis: Beispielrechnung mit gleichbleibender Rendite und Einzahlung am Monatsende. Kosten und Steuern sind nicht berücksichtigt. Die Kaufkraft in heutigem Geld zeigt, was das Endkapital bei der angegebenen Inflation heute wert wäre. Kapitalanlagen unterliegen Wertschwankungen, eine Rendite ist nicht garantiert. Die Berechnung erfolgt nur in Ihrem Browser, Ihre Eingaben werden nicht übertragen oder gespeichert.

↑